Rsync ist das erste hier vorgestellte Konsolenprogramm das das Konzept des Backups komplett umsetzt. Während wir bei cp zwar aktuelle Daten in das backup herüberkopieren können, löscht cp jedoch Daten die im Originalverzeichnis nicht mehr vorhanden sind nicht selbständig.
rsync jedoch kann von einem Verreichnis eine identische Kopie anlegen, die genau dem Stand des Original entsprechen. So führt der nachfolgende Befehl eine "Synchronsation" der beiden Verzechnisse inklusive der Löschung aller "überflüssigen" Dateien im Zielverzeichnis:
rsync -avb --delete /server/Videos/ /mnt/Videos/
Zu rsync gibt es einen sehrt erschöpfenden Artikel im Wikipedia unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Rsync
Tipp:
Rsync hat einen grossen Optionsumfang, so das es in der Bedienung von der Konsole aus zu Beginn etwas verwirrend ist. Man sollte sich also erstmal an einem Testverzeichnis die Arbeitsweise von rsync erarbeiten.
Hier die Auflistung der ganzen Optionen von Rsync : http://linux.die.net/man/1/rsync
Rsync bietet uns folgende Funktionen:
- unterstützt copying links, devices, owners, groups, and permissions ,exclude und exclude-from options ähnlich wie GNU tar
- einen CVS exclude modus der alle Dateien ignoriert due CVD auch ignorieren würde
- kan mit ssh or rsh verwendet werden
benötigt keine SuperUser Rechte
- pipelining of file transfers to minimize latency costs
- Unterstüzung für anonyme oder authentifizierende rsync daemonen (ideal für das Spiegeln)
Wie man sehen kann eine recht umfangreiche Funktionsliste.
Rsync ist das Arbeitstier das oft unter der "Haube" diverser Backup Programme arbeitet.
Besonders an rsync ist, das er versucht nur noch nicht vorhandenen Dateien komplett zu übertragen. Dateien die bereits vorhanden sind werden mit Hilfe eines Prüfsummenverfahrens auf den neuen Stand "umgebaut", sprich es werden hier nur die Unterschiede zwischen den Dateiversionen übertragen. Damit reduziert die zu übertragende Datenmenge erheblich.